Regenwassernutzung

Wasser ist ein kostbares Gut. Sowohl das begrenzte Vorkommen (bei nur ca. 3% des gesamten Wassers auf der Erde handelt es sich um Süßwasser) als auch der enthaltene Energieaufwand (Druckerhöhung, Transport, Aufbereitung…) sind Grund genug Trinkwasser zu sparen und nicht zu verschwenden.

Ein möglichst sparsamer Umgang mit Trinkwasser ist die Grundlage für eine nachhaltige Lebensweise. WC-Spülung, Bewässerung oder Reinigungsarbeiten mit Trinkwasser zu betreiben kann heutzutage nicht mehr vertreten werden.

Zudem wurde durch die aktuelle Gesetzgebung ein kostendeckender Wasserpreis eingeführt, dies führte in einem Großteil der Gemeinden zu einer erheblichen Steigerung des Wasserpreises.

Durch Installation einer Regenwassernutzungsanlage kann der Trinkwasserverbrauch um bis zu 50% reduziert werden.

Dies stellt bei den heutigen Wasser- und Abwasserpreisen eine erhebliche Einsparung dar. Darüber hinaus wird das genutzte Regenwasser nur teilweise dem Kanalsystem zugeführt (Entlastung der Kläranlage).

Das gesammelte Regenwasser kann z.B. zur WC-Spülung, zur Bewässerung, zum Betrieb der Waschmaschine, zur Reinigung uvm. verwendet werden.

Subvention:

Eine Regenwassernutzunganlage kann seit 2003 mit einer Beihilfe von maximal 1000€ bezuschusst werden.

Die Bedingungen der Staatlichen Beihilfe für Regenwasserszisternen, wurden in RGD A068 14 Mai 2003 festgelegt.

  • Die Dachfläche muss mindestens 40m2 aufweisen.
  • Die Speichersysteme müssen einen Filter besitzen.
  • Der Wassertank muss eine Mindestfüllmenge von 3000 Liter aufweisen.

Manche Gemeinden bieten noch zusätzliche Beihilfen falls Sie sich entscheiden eine Regenwassernutzungsanlage zu installieren.

Bild Quelle: solar-bad-landeck.com

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